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Bonn, 18. März 2026. Für Deutschland und Europa ist es nicht leicht, eine konstruktive Rolle zu spielen. Dennoch sollten sie sich, unabhängig vom Kriegsverlauf, für eine neue Ordnung in Iran einsetzen.
Die Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels auf Iran sind nach Meinung der Jurist*innen völkerrechtswidrig, umgekehrt gilt dies aber auch für die Bombardierung neutraler Drittstaaten durch Iran. Im Iran herrscht weit verbreitete Angst vor den Folgen der Angriffe, viele Iraner*innen begrüßen die Militärschläge aber auch in der Hoffnung auf einen Regime-Wechsel. Dass dieser kommt, ist aber ohne eine Boden-Offensive oder eine Spaltung des iranischen Regimes unwahrscheinlich. Stattdessen drohen Bürgerkrieg, ein noch radikaleres politisches Regime oder der Zerfall des Landes - jeweils mit gravierenden langfristigen Folgen für die Einwohner Irans, die gesamte Region von Afghanistan bis zur Türkei sowie Europa. Nicht zuletzt wäre mit neuen Fluchtbewegungen zu rechnen. Ein längerer Krieg würde mehr zivile Opfer fordern, immense Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur von Iran, aber auch der Nachbarländer verursachen und die Weltwirtschaft stark belasten. Und möglicherweise wird es den USA noch nicht einmal gelingen, ihr anderes Kriegsziel zu erreichen: das iranische Atom-Arsenal zu zerstören.
Was können Deutschland und Europa tun?
Für Deutschland und Europa ist es nicht leicht, in dieser Situation eine konstruktive Rolle zu spielen. Ihr Einfluss auf das Geschehen ist begrenzt, sie haben aber ein ureigenes Interesse daran, dass Iran und die Region nicht noch mehr destabilisiert werden. Darum sollten sie sich unabhängig vom Kriegsverlauf für eine neue Ordnung in Iran einsetzen, die für alle Bevölkerungsgruppen, aber auch Regime-Anhänger akzeptabel ist. Anfangs würde sie sicher manche Wünsche für die Iraner*innen offenlassen. Sie sollte aber für alle Beteiligten ein Mindestmaß an Sicherheit darüber herstellen, was sie voneinander erwarten können. Dafür müsste sie auf einem neuen Gesellschaftsvertrag beruhen, der das wechselseitige Geben und Nehmen zwischen den Akteuren regelt.
Ein neuer Gesellschaftsvertrag in Iran
Die neue iranische Führung müsste zumindest ein Minimum der drei Leistungen erbringen, die üblicherweise von einem Staat erwartet werden und auch von den Iraner*innen in den letzten Protestwellen eingefordert wurden – also den „drei Ps“: (i) protection (Schutz vor Krieg, staatlicher Willkür und Bevormundung, inkl. Kleidervorschriften), (ii) provision (Sicherung von Einkommen, Arbeitsplätzen und bezahlbaren Preisen) und (iii) participation (durch Wahlen, Meinungsfreiheit und Zugang zu sozialen Medien). Dass Iran trotz seiner immensen Erdöl- und Gasvorkommen hierzu schon länger nicht mehr in der Lage war, liegt – an der Selbstbereicherung der Eliten, großzügigen Zuwendungen an die Hizbullah im Libanon, die Hamas in Gaza, das Asad-Regime in Syrien und die Huthi im Jemen und dem Unterhalt von Revolutionsgarden, die vor allem das Regime vor der eigenen Bevölkerung schützen.
Bislang hat jede direkte ausländische Intervention demokratischen Wandel in Iran eher behindert als befördert. Deshalb sollten Deutschland und Europa indirekte Maßnahmen ergreifen – z.B. politische und wirtschaftliche Anreize setzen um einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen Regierung und Volk zu befördern. Gerade Deutschland hatte sich als Gestaltungsmacht in der E3-Gruppe mit Frankreich und dem Vereinigten Königreich z.B. beim Aufsetzen eines Zahlungsmechanismus zur Umgehung illegitimer Drittwirkung von amerikanischen Sanktionen profiliert. Natürlich sind auch die europäischen Länder Teil des Westens. Aber sie sind zuletzt stets so aufgetreten, dass Akteure in Iran Grund haben, ihnen mehr zu trauen als Israel und den USA. Als mögliche zukünftige Wirtschaftspartner können sie Iran auch etwas anbieten. Durch die Wiederaufnahme staatlicher Kreditgarantien könnten sie Investoren ermutigen, Iran bei der Restauration seiner Wasserversorgung und Landwirtschaft und der Anpassung an den Klimawandel zu helfen.
Rolle der Diaspora
In Europa lebt zudem eine große iranische Diaspora, die nach Reformen evtl. wieder in der Heimat investieren würde. Wie schon 1979 beim Sturz des Schah beanspruchen die Auslandsiraner, den politischen Wandel in ihrem Land mitzugestalten. Ob sie dabei einen positiven Beitrag leisten, hängt davon ab, ob sie ihre Diversität anerkennen und die Erfahrungen nutzen, die sie in westlichen Rechtsstaaten gemacht haben. Dazu zählt, dass der neue Gesellschaftsvertrag in Iran auch die im Konflikt Unterlegenen einschließt und statt Rache rechtsstaatliche Verfahren für die Verantwortlichen der jahrzehntelangen Unterdrückung vorsieht.
Stabilisierung der Region
Zugleich sollte sich Deutschland darauf vorbereiten, andere Länder im Nahen Osten zu unterstützen und zu stabilisieren – insbesondere bei der Aufnahme von Geflüchteten. Seit 2012 hat Deutschland Erfahrung mit Krisenreaktion und Stabilisierung gesammelt und u.a. gelernt, wie wichtig es ist, Regierungen und Gemeinden in die Planung der Flüchtlingsunterbringung einzubeziehen. Europa und Iran haben viel zu gewinnen. Sie haben aber auch viel zu verlieren, wenn der derzeitige Krieg ausufert, unsere Nachbarregion weiter destabilisiert wird und schließlich nicht nur Iran zerfällt.
Dr. Bernhard Trautner ist ehemaliger IDOS-wissenschaftlicher Mitarbeiter, Honorarprofessur an der Universität Tübingen und Mitglied des International Board, Bonn International Center for Conflict Studies (BICC).
Prof. Dr. Markus Loewe ist Ökonom, Regionalkoordinator Naher Osten und Nordafrika und Interim-Leiter der Forschungsabteilung "Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme" am German Institute of Development and Sustainability (IDOS).
Bonn, 18. März 2026. Für Deutschland und Europa ist es nicht leicht, eine konstruktive Rolle zu spielen. Dennoch sollten sie sich, unabhängig vom Kriegsverlauf, für eine neue Ordnung in Iran einsetzen.
Die Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels auf Iran sind nach Meinung der Jurist*innen völkerrechtswidrig, umgekehrt gilt dies aber auch für die Bombardierung neutraler Drittstaaten durch Iran. Im Iran herrscht weit verbreitete Angst vor den Folgen der Angriffe, viele Iraner*innen begrüßen die Militärschläge aber auch in der Hoffnung auf einen Regime-Wechsel. Dass dieser kommt, ist aber ohne eine Boden-Offensive oder eine Spaltung des iranischen Regimes unwahrscheinlich. Stattdessen drohen Bürgerkrieg, ein noch radikaleres politisches Regime oder der Zerfall des Landes - jeweils mit gravierenden langfristigen Folgen für die Einwohner Irans, die gesamte Region von Afghanistan bis zur Türkei sowie Europa. Nicht zuletzt wäre mit neuen Fluchtbewegungen zu rechnen. Ein längerer Krieg würde mehr zivile Opfer fordern, immense Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur von Iran, aber auch der Nachbarländer verursachen und die Weltwirtschaft stark belasten. Und möglicherweise wird es den USA noch nicht einmal gelingen, ihr anderes Kriegsziel zu erreichen: das iranische Atom-Arsenal zu zerstören.
Was können Deutschland und Europa tun?
Für Deutschland und Europa ist es nicht leicht, in dieser Situation eine konstruktive Rolle zu spielen. Ihr Einfluss auf das Geschehen ist begrenzt, sie haben aber ein ureigenes Interesse daran, dass Iran und die Region nicht noch mehr destabilisiert werden. Darum sollten sie sich unabhängig vom Kriegsverlauf für eine neue Ordnung in Iran einsetzen, die für alle Bevölkerungsgruppen, aber auch Regime-Anhänger akzeptabel ist. Anfangs würde sie sicher manche Wünsche für die Iraner*innen offenlassen. Sie sollte aber für alle Beteiligten ein Mindestmaß an Sicherheit darüber herstellen, was sie voneinander erwarten können. Dafür müsste sie auf einem neuen Gesellschaftsvertrag beruhen, der das wechselseitige Geben und Nehmen zwischen den Akteuren regelt.
Ein neuer Gesellschaftsvertrag in Iran
Die neue iranische Führung müsste zumindest ein Minimum der drei Leistungen erbringen, die üblicherweise von einem Staat erwartet werden und auch von den Iraner*innen in den letzten Protestwellen eingefordert wurden – also den „drei Ps“: (i) protection (Schutz vor Krieg, staatlicher Willkür und Bevormundung, inkl. Kleidervorschriften), (ii) provision (Sicherung von Einkommen, Arbeitsplätzen und bezahlbaren Preisen) und (iii) participation (durch Wahlen, Meinungsfreiheit und Zugang zu sozialen Medien). Dass Iran trotz seiner immensen Erdöl- und Gasvorkommen hierzu schon länger nicht mehr in der Lage war, liegt – an der Selbstbereicherung der Eliten, großzügigen Zuwendungen an die Hizbullah im Libanon, die Hamas in Gaza, das Asad-Regime in Syrien und die Huthi im Jemen und dem Unterhalt von Revolutionsgarden, die vor allem das Regime vor der eigenen Bevölkerung schützen.
Bislang hat jede direkte ausländische Intervention demokratischen Wandel in Iran eher behindert als befördert. Deshalb sollten Deutschland und Europa indirekte Maßnahmen ergreifen – z.B. politische und wirtschaftliche Anreize setzen um einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen Regierung und Volk zu befördern. Gerade Deutschland hatte sich als Gestaltungsmacht in der E3-Gruppe mit Frankreich und dem Vereinigten Königreich z.B. beim Aufsetzen eines Zahlungsmechanismus zur Umgehung illegitimer Drittwirkung von amerikanischen Sanktionen profiliert. Natürlich sind auch die europäischen Länder Teil des Westens. Aber sie sind zuletzt stets so aufgetreten, dass Akteure in Iran Grund haben, ihnen mehr zu trauen als Israel und den USA. Als mögliche zukünftige Wirtschaftspartner können sie Iran auch etwas anbieten. Durch die Wiederaufnahme staatlicher Kreditgarantien könnten sie Investoren ermutigen, Iran bei der Restauration seiner Wasserversorgung und Landwirtschaft und der Anpassung an den Klimawandel zu helfen.
Rolle der Diaspora
In Europa lebt zudem eine große iranische Diaspora, die nach Reformen evtl. wieder in der Heimat investieren würde. Wie schon 1979 beim Sturz des Schah beanspruchen die Auslandsiraner, den politischen Wandel in ihrem Land mitzugestalten. Ob sie dabei einen positiven Beitrag leisten, hängt davon ab, ob sie ihre Diversität anerkennen und die Erfahrungen nutzen, die sie in westlichen Rechtsstaaten gemacht haben. Dazu zählt, dass der neue Gesellschaftsvertrag in Iran auch die im Konflikt Unterlegenen einschließt und statt Rache rechtsstaatliche Verfahren für die Verantwortlichen der jahrzehntelangen Unterdrückung vorsieht.
Stabilisierung der Region
Zugleich sollte sich Deutschland darauf vorbereiten, andere Länder im Nahen Osten zu unterstützen und zu stabilisieren – insbesondere bei der Aufnahme von Geflüchteten. Seit 2012 hat Deutschland Erfahrung mit Krisenreaktion und Stabilisierung gesammelt und u.a. gelernt, wie wichtig es ist, Regierungen und Gemeinden in die Planung der Flüchtlingsunterbringung einzubeziehen. Europa und Iran haben viel zu gewinnen. Sie haben aber auch viel zu verlieren, wenn der derzeitige Krieg ausufert, unsere Nachbarregion weiter destabilisiert wird und schließlich nicht nur Iran zerfällt.
Dr. Bernhard Trautner ist ehemaliger IDOS-wissenschaftlicher Mitarbeiter, Honorarprofessur an der Universität Tübingen und Mitglied des International Board, Bonn International Center for Conflict Studies (BICC).
Prof. Dr. Markus Loewe ist Ökonom, Regionalkoordinator Naher Osten und Nordafrika und Interim-Leiter der Forschungsabteilung "Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme" am German Institute of Development and Sustainability (IDOS).
La guerre en cours au Moyen-Orient et les perturbations du transport maritime menacent les échanges commerciaux entre la Bosnie-Herzégovine, la Serbie et les pays du Golfe.
- Articles / Bosnie-Herzégovine, Guerre Moyen Orient, Serbie, Balkans monde arabe, Economie, Relations internationales, Radio Slobodna EvropaUn véritable séisme a secoué le football africain hier soir. Le Jury d’appel de la Confédération africaine de football a pris une décision aussi inattendue […]
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Un véritable séisme vient d’ébranler le football africain. La finale de la Coupe d’Afrique des nations 2025, qui semblait avoir livré son verdict sur le […]
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Le ministre de l’Industrie pharmaceutique algérienne, Wassim Kouidri, a tenu mardi une réunion de travail à distance avec le ministre de la Santé de la […]
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En Azerbaïdjan, le ressortissant français Martin Ryan a été condamné à dix ans de prison pour espionnage. Son co-accusé azerbaïdjanais, Azad Mamedli, a quant à […]
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À l’approche de l’Aïd El-Fitr, les autorités ont précisé l’organisation des jours fériés pour les travailleurs à travers le pays. Dans un communiqué conjoint publié […]
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Pour la première fois depuis sa création, le Lycée militaire de jeunes filles de Natitingou est dirigé par une femme. Depuis septembre 2025, la direction générale de cet établissement d'excellence est assurée par Silifatou Amanké Bouari, une nomination qui marque une étape symbolique dans l'histoire de cette institution réputée du nord du Bénin.
Situé à Natitingou, dans le département de l'Atacora, le Lycée militaire de jeunes filles accueille chaque année les meilleures élèves du pays. L'établissement se distingue par une formation rigoureuse, combinant excellence académique, discipline militaire et leadership, afin de préparer ces jeunes filles à occuper demain des postes de responsabilité.
À la tête de cette institution exigeante, Silifatou Amanké Bouari mesure l'ampleur de la mission qui lui est confiée. « Je sens le poids de la responsabilité. Cela m'exige beaucoup de rigueur, de discipline, d'abnégation, et parfois même des sacrifices »,a-t-elle déclaré à France 24.
Pour les jeunes pensionnaires de l'établissement, la présence d'une femme à ce poste constitue un signal fort. La directrice générale se veut d'ailleurs une source d'inspiration pour ces élèves appelées à devenir les élites de demain. « Je les rassure, ça n'a pas toujours été facile. Il y a eu des moments où j'ai eu des doutes, il y a eu des moments où j'ai trébuché, il y a eu des moments où j'avais envie de repartir chez moi, mais je n'ai jamais abandonné », confie-t-elle.
Selon Silifatou Bouari, l'accès des femmes à des postes de commandement reste un défi qui demande souvent davantage d'efforts et de persévérance. « Lorsqu'on est une femme à ce genre de poste, on doit travailler deux fois, sinon plus qu'un homme pour prouver que cette nomination a été méritée », souligne-t-elle.
Silifatou Amanké Bouari est une ancienne élève du Lycée militaire des jeunes filles de Natitingou. Elle appartient à la première promotion d'enfants de troupe admise en 2000. Après sa formation à l'École royale militaire de Bruxelles, où elle obtient un master en sciences sociales et militaires, elle occupe plusieurs postes au sein de la Marine nationale et de l'état-major des Forces armées béninoises. Elle participe aussi à une mission de paix de l'ONU avec la MONUSCO en République démocratique du Congo.
Sa nomination à la tête du Lycée militaire des jeunes filles de Natitingou apparaît ainsi comme un symbole fort pour la promotion du leadership féminin au Bénin. Elle incarne pour de nombreuses jeunes filles la preuve que la détermination, la discipline et le travail peuvent ouvrir les portes des plus hautes responsabilités.
A. A. A
Le président de l'Assemblée nationale, Joseph DJOGBENOU a reçu ce mardi 17 mars 2026, Hideki UEZONO, ambassadeur extraordinaire et plénipotentiaire du Japon près le Bénin. Le diplomate japonais est allé exprimer ses félicitations au nouveau président du Parlement béninois pour son élection, et examiné avec lui, la coopération bilatérale entre le Bénin et son pays.
Hideki UEZONO, ambassadeur du Japon au Bénin au cabinet de Joseph DJOGBENOU ce mardi 17 mars 2026. Au cours de cette visite de courtoisie, il a exprimé ses félicitations au nouveau président de l'Assemblée nationale du Bénin. « C'est une visite de courtoisie. Je suis venu exprimer toutes mes félicitations ainsi que celles du Japon au professeur Joseph DJOGBENOU pour sa brillante élection à la tête de l'Assemblée nationale du Bénin », a-t-il confié à sa sortie d'audience.
Les deux personnalités ont également abordé au cours de leurs échanges, les relations bilatérales entre le Bénin et le Japon. A ce propos, Joseph DJOGBENOU selon Hideki UEZONO, a souligné l'importance du renforcement de la diplomatie parlementaire entre les deux pays. Après un bref bilan de la coopération entre le Bénin et le Japon, l'ambassadeur a réitéré sa volonté d'œuvrer à renforcer davantage les relations de coopération entre les deux pays pour le bonheur des deux peuples.
F. A. A.
Un commerçant spécialisé dans le change de devises a été victime d’une violente agression à Alger, après avoir été piégé via les réseaux sociaux. Les […]
L’article Piégé sur Facebook : un cambiste attaqué au sabre et délesté d’une grosse somme est apparu en premier sur .
Mandaté par le président de la République, Abdelmadjid Tebboune, le Premier ministre Sifi Ghrieb a effectué, ce mardi, une visite de travail dans la wilaya […]
L’article Zinc et plomb : l’Algérie lance l’exploitation d’un 2ᵉ gisement naturel d’envergure est apparu en premier sur .
Un nouveau tournant s’amorce pour le secteur minier algérien. Sur instruction du président de la République, Abdelmadjid Tebboune, le Premier ministre Sifi Ghrieb a présidé, […]
L’article L’Algérie lance l’exploitation d’un gisement parmi les plus riches au monde ! est apparu en premier sur .
A Manigri, une localité de la commune de Bassila, dans le département de la Donga, un affrontement entre une frange de la population et les forces de sécurité a fait un mort et des blessés dans la nuit du lundi 16 mars 2026.
Echauffourées entre forces de l'ordre et population, lundi 16 mars 2026 à Manigri. A l'origine de la situation, un incident impliquant un éleveur soupçonné de vol de noix de cajou dans le champ d'un agriculteur. Interpellé par le propriétaire du champ, il aurait brandi une machette. Ce qui a provoqué la colère des proches de l'agriculteur qui sont intervenus pour le maîtriser avant de conduire les protagonistes au commissariat de Police de la localité.
La situation selon Fraternité a dégénéré lorsque de jeunes gens ayant participé à l'interpellation de l'éleveur ont été arrêtés pour des faits présumés de violence.
Ce qui a provoqué la colère d'une partie de la population locale, qui s'en est pris au commissariat pour exiger leur libération. Des échanges de tirs entre forces de l'ordre et manifestants ont occasionné un mort et de plusieurs blessés, selon les informations. Le corps de la victime est déposé à la morgue de Manigri et les blessés ont été conduits à l'hôpital.
Le calme selon le chef de l'arrondissement est revenu grâce au renforcement du dispositif sécuritaire.
Une enquête devrait être ouverte pour situer les responsabilités.
F. A. A.
Le ministre du Commerce extérieur et de la Promotion des exportations, Kamel Rezig, a présidé ce mardi une réunion de coordination élargie réunissant les secrétaires […]
L’article Commerce extérieur : Une carte numérique nationale pour recenser tous les produits algériens est apparu en premier sur .
L'Association du transport aérien international (IATA) publie aujourd'hui un rapport qui démontre le rôle vital du fret aérien pour le commerce mondial et la croissance économique en 2025, dans un contexte de grande incertitude concernant les politiques commerciales. Voici les constatations clés du rapport.
· Le fret aérien a permis l'anticipation d'importations américaines d'une valeur de 157 milliards $ au premier trimestre de 2025.
· Le fret aérien a transporté plus des deux tiers de tous les biens reliés à l'IA dans le monde en 2025.
Ces activités ont soutenu la croissance de 2,4 % du commerce mondial en 2025, ce qui est bien supérieur aux prévisions initiales de l'Organisation mondiale du commerce. Le PIB mondial s'est aussi accru de 3,2 % malgré des vents contraires importants sur le plan politique.
« Le fret aérien est une composante structurelle de la résilience de l'économie mondiale. En 2025, il a aidé les entreprises à absorber les chocs tarifaires, permis une restructuration rapide du commerce et soutenu l'expansion des investissements en intelligence artificielle (IA), favorisant la croissance commerciale et économique dans une année difficile », déclare Julia Seiermann, directrice des analyses industrielles à l'IATA.
Flambée d'importations anticipées
En 2025, les tarifs moyens appliqués par les États-Unis ont atteint environ 17 %, les plus élevés depuis les années 1930, avec plusieurs changements de politique et des frictions commerciales accrues. Plusieurs entreprises ont utilisé le fret aérien pour précéder les tarifs en accélérant les envois.
Au premier trimestre de 2025, les importations américaines se sont accrues de 193 milliards $ en glissement annuel, soit une augmentation de 26 %. La hausse était massivement concentrée dans le transport aérien. La valeur des importations par air au premier trimestre s'est accrue de 81 % en glissement annuel, totalisant 157 milliards $ (82 % des 193 milliards $ d'augmentation au premier trimestre).
Restructuration des corridors commerciaux
En plus de la flambée des importations anticipées, les compagnies ont commencé à restructurer les chaînes d'approvisionnement pour réduire l'exposition aux tarifs. Les importateurs américains ont modifié leurs sources d'approvisionnement pour éviter les partenaires exposés aux tarifs, tandis que les exportateurs ont redirigé leurs envois vers des marchés alternatifs, notamment l'Europe.
La capacité du fret aérien de permettre la redistribution géographique des marchandises de haute valeur et sensibles au facteur temps pour répondre aux chocs politiques a été clairement démontrée. Durant la période d'avril à décembre 2025, le fret aérien a profité de l'expansion des corridors commerciaux davantage qu'il n'a été affecté par les corridors qui se sont contractés.
Pour les États-Unis, sur les corridors commerciaux en expansion, les importations ont augmenté de 213 milliards $, dont 174 milliards $ (82 %) étaient transportés par air. Pendant ce temps, dans les corridors en contraction, les importations américaines ont décliné de 257 milliards $, dont 77 milliards $ (30 %) étaient normalement transportés par air. En Europe, un schéma similaire a été observé : le fret aérien a transporté 48 % des gains dans les corridors en expansion, mais seulement 3 % de moins dans les corridors en contraction.
Stimuler l'essor des investissements en IA
Alors que les investissements en IA ont bondi en 2025, le fret aérien a livré de façon efficiente et fiable des équipements de haute valeur et sensibles au temps, comme des serveurs, des unités de stockage de données et des puces mémoires.
In 2025 :
· plus des deux tiers de la valeur du commerce lié à l'IA ont été transportés par air ;
· les envois par fret aérien de biens reliés à l'IA ont augmenté de 20 % d'une année sur l'autre ;
· les biens reliés à l'IA comptaient pour 53,5 % de la valeur totale du commerce par voie aérienne, tout en représentant seulement 7 % du volume, ce qui fait ressortir la haute densité de valeur de ce segment et son importance stratégique pour l'industrie.
« La rapide augmentation de la demande de biens reliés à l'IA en 2025 a été satisfaite grâce au fret aérien, ce qui a permis que les investissements se transforment en activité économique plutôt que d'être contraints par des problèmes de logistique. Comme les économies dépendent stratégiquement et de plus en plus de biens technologiques de haute valeur, le fret aérien va continuer de jouer un rôle critique en assurant leur livraison en temps opportun », conclut Mme Seiermann.