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Updated: 5 hours 7 min ago

«Rundschau» ist die Konkurrenz zum WM-Spiel: Brotz darf im Studio Match gucken

Wed, 06/27/2018 - 17:54

Sandro Brotz sagt, wie er das Spiel der Nati verfolgt, obwohl er gleichzeitig moderieren muss.

Sandro Brotz (48) bietet mit der «Rundschau» heute Abend das Alternativprogramm zum Nati-Spiel. Dass er nicht mit Traumquoten rechnen kann, weiss er, wie er BLICK erklärt.

Damit Sandro Brotz als Nati-Fan kein Tor verpasst, hat er sich bereits einen Plan zurechtgelegt. «Auf meinem Tablet im Studio schaue ich während der Beiträge immer wieder der Nati zu.» Die Resultate wolle er, wenn möglich, auch in die Sendung einfliessen lassen. Wie, sei aber noch «eine Überraschung».

Brotz glaubt an Sieg

Der SRF-Moderator glaubt daran, dass die Schweiz heute gewinnen wird. «Ich tippe auf ein 1:0!» Der Mannschaft traut er noch viel zu. «Ich habe eine Mannschaft erlebt, die aus dem Rückstand etwas machen konnte», erzählt er. «Die kommen jetzt erst in den Flow.» 

Obwohl heute wohl weniger Leute zuschauen, verspricht Brotz trotzdem ein «attraktives Programm mit Ex-Bankräuber Hugo Portmann über sein neues Leben in Freiheit». Er empfiehlt deshalb, sich auf zwei Bildschirmen beide Sendungen anzusehen – so würde er es auch selbst machen, wenn er in der misslichen Lage wäre.

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Rüstung: Ruag wird aufgespalten

Wed, 06/27/2018 - 17:28

Der bundesnahe Rüstungskonzern Ruag wird aufgespalten. Die für die Schweizer Armee tätigen Geschäftseinheiten sollen von den internationalen Bereichen getrennt werden. Bis Ende des Jahres wird ausserdem eine Teilprivatisierung der internationalen Abteilung geprüft.

Ab Anfang 2020 soll eine neue Gesellschaft, die MRO-Holding, beziehungsweise deren Tochterfirma MRO Schweiz, die gesetzlich verankerte Sicherstellung der Ausrüstung der Schweizer Armee gewährleisten. Das teilte das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Mittwoch mit.

Dazu gehören die Wartung und Reparatur des Armeematerials und die Instandhaltung von «einsatzrelevanten Systemen», wie zum Beispiel der F/A-18-Flotte. Diese Aufgaben wurden bisher von Ruag Defence und Ruag Aviation wahrgenommen.

Eine zweite Firma, die Ruag International, soll Leistungen am Markt anbieten. Dazu gehörten auch nicht sicherheitsrelevante Bereiche wie Ruag Space, Ruag Aeorstructures, Ruag Ammotec und Cyber. Beide Unternehmen werden unter dem Dach einer neuen Beteiligungsgesellschaft zusammengefasst.

Nach einem Cyberangriff auf die Ruag zwischen 2014 und 2016 hatte der Bundesrat im März dieses Jahres entschieden, dass das Unternehmen aufgeteilt werden soll. Er genehmigte an seiner Sitzung am Mittwoch das von der Ruag vorgelegte Konzept.

Durch die Entflechtung würden die Finanzflüsse und die Informatiksysteme der beiden Unternehmen getrennt und damit die Sicherheit erhöht. Denn die Informatiksysteme der MRO Schweiz müssten den Sicherheitsstandards der Armee genügen, weil deren Leistungen für Einsätze der Armee in allen Bedrohungslagen nötig seien.

Der Bundesrat begrüsste auch, dass im Verwaltungsrat der MRO Schweiz und der MRO Holding jeweils ein Mitarbeiter des VBS vertreten sein soll. Denn damit könne das Unternehmen vom Know-how des VBS profitieren und sich gezielter auf die Bedürfnisse der Armee ausrichten. Die Kosten für die Entflechtung werden auf 60 bis 70 Millionen Franken geschätzt. Sie sollen von der Ruag getragen werden.

Parallel dazu erwartet der Bundesrat vom Ruag-Verwaltungsrat, die Arbeiten zur Prüfung einer Teilprivatisierung des Unternehmens anzugehen. Er soll noch im laufenden Jahr erste Varianten vorlegen. Dabei soll auch der Verkauf einzelner Geschäftseinheiten geprüft werden.

Der Bundesrat zeigte Verständnis dafür, dass zur Entwicklung der Divisionen Space, Aerostructure und Cyber grosse Investitionen im Ausland notwendig wären, die für die Schweizer Armee aber kaum von Nutzen seien. Solange der Bund Alleinaktionär bleibe, seien solche Ausgaben nur schwer zu begründen.

Nicht in Frage komme die Privatisierung der Beteiligungsgesellschaft. Der Bundesrat wolle weiterhin deren Alleinaktionär bleiben und damit die für die Armee tätige Geschäftseinheit zu 100 Prozent beherrschen.

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USA - Russland: Trump und Putin verabreden Gipfel

Wed, 06/27/2018 - 17:25

Moskau/Washington – Trotz des gespannten Verhältnisses zwischen Russland und den USA werden die Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump bald zu einem ersten Gipfeltreffen zusammenkommen. Es werde in einem Drittland stattfinden.

Ort und Zeit sollten am Donnerstag bekanntgegeben werden, teilte der Kreml nach einem Gespräch Putins mit dem US-Sicherheitsberater John Bolton am Mittwoch in Moskau mit.

Der Gipfel könnte während Trumps Europareise Mitte Juli stattfinden. Der US-Präsident nimmt am 11./12. Juli am Nato-Gipfel in Brüssel teil und besucht am 13. Juli Grossbritannien. Als Ort waren nach Medienberichten Wien oder Helsinki im Gespräch.

Im Mittelpunkt sollten die bilateralen Beziehungen, Syrien und Fragen der Rüstungskontrolle stehen, sagte Putins aussenpolitischer Berater Juri Uschakow. Das Treffen werde mittags beginnen. Zum Abschluss sei eine gemeinsame Pressekonferenz geplant. Es könnte sein, dass die Präsidenten eine gemeinsame Erklärung verabschieden, wie sie die Beziehungen verbessern wollten, sagte Uschakow.

Bolton kam als erster ranghoher US-Vertreter seit Monaten nach Moskau. Um das russisch-amerikanische Verhältnis sei es leider nicht gut bestellt, sagte Putin nach Kreml-Angaben. «Ihr Besuch in Moskau erfüllt uns mit Hoffnung, dass wir wenigstens erste Schritte zur Wiederherstellung umfassender Beziehungen zwischen unseren Staaten tun können.» Bolton entgegnete, dass Washington und Moskau auch schon früher in schwierigen Zeiten Kontakt gehalten hätten. Trump wolle an dieser Tradition festhalten, sagte er.

Trump und Putin hatten sich erstmals zu einem längeren Gespräch beim G20-Gipfel im vergangenen Juli in Hamburg getroffen. Danach gab es eine kurze Begegnung beim Asien-Pazifik-Gipfel (Asean) im November 2017 in Vietnam. Trump sagte aber nach seiner Begegnung mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in Singapur Anfang Juni, er wolle nun auch Putin treffen.

Das Verhältnis der beiden grössten Atommächte ist so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die US-Justiz ermittelt wegen der vermuteten russischen Einmischung in den Wahlkampf 2016, ebenso wegen der Kontakte von Trumps Wahlkampfteam zu Vertretern Moskaus. Putin habe Bolton erneut versichert, dass Moskau sich nicht die US-Wahl eingemischt habe, sagte Uschakow.

Derzeit ist die Russland-Politik Washingtons von vielen Widersprüchen geprägt, eine einheitliche Linie gibt es nicht. Die Regierung hat in den vergangenen Monaten mehrfach Sanktionen gegen Moskau verhängt. Als Reaktion auf das Attentat auf den ehemaligen russischen Agenten Sergej Skripal wurden 60 russische Diplomaten des Landes verwiesen. Das Aussenministerium übte immer wieder scharfe Kritik am Kreml. Aber Trump ist keine treibende Kraft hinter all diesen Schritten.

Von deutlichen Worten gegen Putin sieht der US-Präsident ab. Für einen Eklat sorgte er, als er kurz vor dem G7-Gipfel dafür plädierte, Russland wieder in die Gruppe aufzunehmen. Das Land war 2014 nach zwölfjähriger Vollmitgliedschaft wegen der Annexion der ukrainischen Krim aus der damaligen G8 ausgeschlossen worden. Die oppositionellen Demokraten werfen Trump eine zu grosse Nähe zu Putin vor.

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Fux über Sex: «Schafft sie immer noch an?»

Wed, 06/27/2018 - 17:22

Ich (53) kenne seit vielen Jahren eine Prostituierte, die mir von Anfang an viel bedeutet hat. Seit etwas mehr als einem Jahr sind wir sogar ein Paar. Sie sagt mir, dass sie im Club nur noch andere Arbeiten mache, beispielsweise an der Bar, aber mit den Männern nicht mehr aufs Zimmer gehe. Sie suche schon lange eine andere Arbeit, finde wegen ihrer Situation aber keine. Ich bin nicht sicher, ob das alles stimmt. Ich unterstütze sie finanziell, weiss aber langsam nicht mehr so recht weiter. Alexander

Lieber Alexander

Für die Menschen, die wir lieben, wünschen wir uns nur das Beste. Dazu gehört nicht nur ein schönes, erfüllendes Leben. Dieses Leben soll auch zu unseren eigenen Plänen und Vorstellungen passen, damit einem gemeinsamen Glück nichts im Wege steht.

Wie der Arbeitsalltag deiner Freundin wirklich aussieht, kannst du nicht überprüfen. Jedenfalls nicht, ohne euer Vertrauen massiv zu belasten. Auch was ihre Absicht und ihre Bemühungen auszusteigen angehen, kannst du dich nur auf ihre Aussagen verlassen. Es bleiben dir also einzig Spekulationen, aber die tun euch auch nicht wirklich gut. 

Wenn eine Situation von lauter Ungewissheiten geprägt ist, dann bleibt einem nichts anderes übrig, sich auf das zu fokussieren, was man weiss. Frag dich ehrlich, ob dir die Beziehung, wie ihr sie jetzt lebt, gut tut. Auch dann, wenn sich nichts ändert und wenn du keine Klarheit bekommst. Falls du dir eingestehen musst, dass du seit Jahren auf eine Veränderung hoffst, die doch nicht kommt, dann solltest du das nicht verdrängen.

Sprich mit deiner Freundin über diese Themen. Wenn sie weiter betont, dass sie weg will vom Gewerbe, kann eine Beratung bei einer Fachstelle für Sexarbeit Sinn machen. Eine Garantie, dass sich die Dinge so entwickeln, wie du es wünschst, bringt das aber nicht.

Haben Sie Fragen zu den Themen Sex, Liebe und Beziehung?

Caroline Fux weiss Rat und gibt Tipps zu Unsicherheiten und Sorgen im Bereich von Lust und Liebe. Schreiben Sie Ihr Problem per E-Mail an caroline@blick.ch oder per Post: Caroline Fux, Ringier AG, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich.

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Verkehrsunfall: Auto auf Sustenstrasse gekippt

Wed, 06/27/2018 - 17:19

WASSEN - UR - Auf die Seite gekippt ist ein Auto am Mittwochmorgen bei der Fahrt bergwärts auf der Sustenstrasse. Der 80-jährige Lenker wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Seine Mitfahrerin blieb unverletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 10 Uhr im Bereich Silberberge, wie die Urner Kantonspolizei mitteilte. Das Auto mit Urner Kontrollschildern fuhr aus noch ungeklärten Gründen ins rechtsseitige Geländer und kippte dann auf die linke Fahrzeugseite. Der Sachschaden beträgt rund 20'000 Franken. Die Sustenstrasse musste für die Fahrzeugbergung kurzzeitig gesperrt werden.

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Brandstiftung im «Rössli» in Zäziwil BE? Polizei befragt «Frau im weissen Kleid»

Wed, 06/27/2018 - 17:19

ZÄZIWIL BE - Noch während des Feuers im legendären Rössli in Zäziwil BE suchte die Polizei eine Frau im weissen Kleid. Jetzt wurde die mutmassliche Brandstifterin gefunden.

Das legendäre Rössli in Zäziwil BE brannte in der Nacht auf Sonntag vollständig ab. 21 Bewohner mussten evakuiert werden. Die Polizei suchte noch in der Brandnacht nach einer Frau in einem weissen Kleid: Susanne B.* (34) hatte Hausverbot. Drei Tage vor dem Grossbrand hatte sie den Kochherd im «Rössli» angezündet (BLICK berichtete).

Jetzt wurde Susanne B. an ihrem Wohnort in Meiringen BE gefunden. BLICK weiss: Die Polizei befragte sie heute morgen. Ob die mutmassliche Brandstifterin gestanden hat, will die Polizei nicht sagen. «Die Ermittlungen laufen noch, auch Einvernahmen werden weiter durchgeführt», sagt Polizeisprecher Dominik Jäggi. 

«Rössli»-Besitzer geht von Brandstiftung aus

Rössli-Besitzer Hermann Birrer hat keinen Zweifel an der Brandursache: «Für mich ist es klar Brandstiftung», sagt er BLICK. «Es kann nicht an den elektrischen Anlagen gelegen sein. Diese wurden erst gerade neu gemacht.»

Birrer wollte das Rössli umbauen und zehn Wohnungen und einen Gewerberaum bauen. Die Baubewilligung lag schon vor. Ob er das Projekt nun realisieren kann, ist offen. «Wir wissen noch nicht, wie es im Keller aussieht und ob die Grundmauern noch intakt sind. Ich weiss noch nicht, was aus der Ruine wird.»

Rössli-Figur trotzte den Flammen

Das Flammeninferno hat einzig die weisse Rössli-Figur, die jahrzehntelang das legendäre Wirtshaus schmückte. Der Wind blies in der Brandnacht in die Gegenrichtung. Lediglich zwei Beine der Figur sind gebrochen. Birrer will die Figur restaurieren lassen. «Sie hat einen nostalgischen Wert.»

In der Zivilschutzanlage sind noch 10 Evakuierte untergebracht, vier davon sind Gastarbeiter aus dem EU-Raum. Für sie ist jetzt eine Lösung in Sicht. «Jemand hat sich gemeldet, der für diese Leute eine leerstehende Wohnung hat», sagt Gemeindepräsident Walter Flühmann (69). «Ich gehe sie heute Abend mit ihnen anschauen.»

Auch sonst ist die Solidarität gross. Flühmann erhielt anonym ein Kuvert mit 1000 Franken zugeschickt. «Der Absender schrieb, das Geld sei für diejenigen Leute bestimmt, die alles verloren haben.»

*Name geändert

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Hammerschlag für Rodriguez-Team: Uefa schliesst AC Milan zwei Jahre von europäischen Wettbewerben aus!

Wed, 06/27/2018 - 17:08

Für Nati-Verteidiger Ricardo Rodriguez kommts knüppeldick: Sein Verein, die AC Milan, darf die nächsten zwei Jahre nicht europäisch kicken. Die Italiener haben gegen das «Financial Fairplay» verstossen.

Im Lager der Rossoneri freute man sich nach Rang 6 in der Serie A über den direkten Einzug in die Gruppenphase der Europa League.

Doch am Mittwochnachmittag erreicht die Mailänder dicke Post von der Uefa: Die AC Milan wird für zwei Jahre von jeglichen europäischen Wettbewerben ausgeschlossen. Heisst: Rodriguez und Kollegen kicken lediglich in Serie A und Coppa Italia. Ein Hammerschlag!

Die Mailänder sollen gegen das «Financial Fairplay» verstossen haben. Der neue chinesische Geldgeber kaufte vergangenen Sommer bekanntlich für viel Geld neues Spielermaterial ein. Knapp ein Jahr später erhält das Team von Gattuso die Quittung.

Milan kann gegen das Urteil beim internationalen Sportgerichtshof noch Berufung einlegen. (rab)

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Aber für Kantone bleibt Teilnahme freiwillig: Bundesrat erlaubt E-Voting

Wed, 06/27/2018 - 16:44

Der Bundesrat will das E-Voting in der Schweiz generell ermöglichen. Die elektronische Stimmabgabe soll als dritter ordentlicher Stimmkanal etabliert werden. Die Kantone sollen aber entscheiden können.

Der Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, in der zweiten Jahreshälfte 2018 eine Vernehmlassung zu eröffnen. Er beschloss dies auf Basis des Berichts einer Expertengruppe.

Diese kam zum Schluss, dass die elektronische Stimmabgabe als sicherer und vertrauenswürdiger Stimmkanal ausgebaut werden könne. Die bereits heute geltenden hohen Sicherheitsanforderungen sollen im ordentlichen Betrieb weitergeführt und von der Verordnungs- auf Gesetzesstufe gehoben werden.

Kantone haben die Wahl

Die Kantone sollen ihre E-Voting-Systeme weiterhin selber auswählen können. Für deren Einsatz braucht es auch künftig eine Bewilligung des Bundesrates. Das Verfahren soll jedoch vereinfacht werden.

Die Kantone sollen nicht verpflichtet werden, die elektronische Stimmabgabe einzuführen. Auch die Stimmberechtigten sollen die Wahlfreiheit behalten, ihre Stimme elektronisch, brieflich oder persönlich an der Urne abzugeben.

Versuche in 14 Kantonen

Aktuell befindet sich die elektronische Stimmabgabe im Versuchsbetrieb. Durchgeführt wurden über 200 Versuche. Seit 2004 haben insgesamt 14 Kantone einem Teil der Stimmberechtigten die elektronische Stimmabgabe ermöglicht.

Zurzeit wird E-Voting in acht Kantonen angeboten. In manchen Kantonen werden sowohl Auslandschweizer als auch inländische Stimmberechtigte zu den Versuchen zugelassen. In anderen Kantonen können einzig die im Ausland wohnhaften Stimmberechtigten elektronisch abstimmen. (SDA)

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Rüstungskonzern vor Aufspaltung: Bundesrat wil die Ruag teilprivatisieren

Wed, 06/27/2018 - 16:24

Der Bundesrat möchte den Rüstungskonzern Ruag entflechten: Firmenbereiche, die für die Armee tätig sind, sollen von den übrigen Bereichen getrennt werden. Zudem soll eine Teilprivatisierung geprüft werden.

Das Sicherheitsleck bei der Ruag von 2015 schlägt weitere Wellen. Der Bundesrat setzt die Empfehlungen des Parlaments um und entflechtet den bundesnahen Technologie- und Rüstungskonzern Ruag Holding AG. Konkret trennt er die Firmenbereiche, die für die Armee zuständig sind, von den übrigen ab.

Ziel des Entscheids sei es, mit einer Trennung der Informatiksysteme und Finanzflüsse mehr Sicherheit zu gewährleisten, heisst es in einer Mitteilung des Bundesrates. 

Folgen des Cyber-Angriffs 2015

Bei einem Cyber-Angriff auf die Ruag wurden mehr als 20 Gigabyte «bedeutende» Daten gestohlen. Die Bevölkerung erfuhr im Frühjahr 2016 davon. Der Nachrichtendienst des Bundes hatte Anfang Dezember 2015 einen Hinweis erhalten.

Ein gravierender Vorfall, auf den der Bundesrat mit Sofortmassnahmen reagierte. Heute nun hat er die Weichen für die Zukunft gestellt. Damit will er nicht nur die Informatiksicherheit erhöhen, wie er mitteilt, sondern auch «eine robuste, transparente und kostenoptimierte» Leistungen für die Armee sicherstellen. 

Bund gründet Dachgesellschaft und spaltet Internationales ab

So soll erstens eine neue Beteiligungsgesellschaft gegründet werden, bei welcher der Bund Alleinaktionär bleibt. Unter ihrem Dach soll eine weitere neue Gesellschaft die armeenahen Bereiche umfassen – und zwar dort, wo die Ruag bislang als Materialkompetenzzentrum fürs Militär tätig war. Dazu gehören Wartungs-, Reparatur- und Überholungsarbeiten, etwa für die Kampfflugzeuge F/A-18 Hornet (Ruag Aviation). Die Informatiksysteme dieser Gesellschaft sollen den Sicherheitsstandards der Armee genügen.

Eine weitere Gesellschaft, eine künftige Ruag International, soll die wehrtechnischen Bereiche zusammenfassen, die neben der Armee weitere Kunden haben. Dazu kommen nicht sicherheitsrelevante Bereiche, die teils auch Investitionen im Ausland erfordern. Eine Privatisierung oder Teilprivatisierung will der Bundesrat hier prüfen lassen.

Auch damit reagiert der Bundesrat auf Kritik aus den Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates. Diese verlangte im Mai, dass die Regierung für eine bessere Wahrung der Eignerinteressen bei der Ruag sorgt. Die Regierung will zudem, wie gewünscht, je einen Vertreter für den Verwaltungsrat der Dachgesellschaft und für den armeenahen Geschäftsbereich ernennen. (awi)

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Totalschaden an beiden Autos: BMW- und Skoda-Fahrer verursachen Crash

Wed, 06/27/2018 - 16:18

In Maisprach BL ist es am Mittwochmorgen gegen 10.30 Uhr zu einem Crash zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Zwei Personen wurden dabei verletzt. An den Autos entstand Totalschaden.

In Maisprach BL ereignete sich auf der Hauptstrasse am Mittwoch um 10.30 Uhr ein Crash zwischen einem Skoda- und einem BMW-Auto. Zwei Personen wurden dabei verletzt. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 62-Jähriger auf der Wintersingerstrasse, er fuhr von Zeiningen BL weg. In der Folge bog er auf die Hauptstrasse in Richtung Buus ein. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem korrekt auf der Hauptstrasse fahrenden Auto.

Zwei Autofahrer wurden beim Unfall verletzt und mussten mit der Sanität in ein Spital gebracht werden. Die beiden Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert werden. (pma)

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Umwelt: Neuenburg hält an Strohhalm-Verbot fest

Wed, 06/27/2018 - 16:16

Die Stadt Neuenburg hält an ihrem geplanten Verbot für Trinkhalme aus Plastik fest. Dies obwohl sie gemäss einem juristischen Gutachten gar kein Verbot erlassen kann.

Mitte Mai hatte Neuenburg angekündigt, sie wolle als erste Schweizer Stadt bis Anfang 2019 Einweg-Plastikhalme verbieten. Stattdessen sollen Restaurants auf biologisch abbaubare oder waschbare Edelstahl- oder Bambushalme setzen.

Doch offenbar gibt es rechtliche Schwierigkeiten. Der Alleingang einer Stadt ist nicht möglich, wie eine Prüfung des Dossiers ergeben hat. «Weder die Kantone noch die Gemeinden sind befugt, solche Verbote zu erlassen», sagte der Abgeordnete Laurent Favre am Mittwoch im Grossrat.

Auch ist ein solches Verbot derzeit auf Bundesebene kein Thema. Der Bundesrat will bei dem von der EU Ende Mai angekündigten Verbot von Einwegplastik nicht nachziehen. Die Landesregierung favorisiere eine Lösung aus der Wirtschaft, hiess es einige Tage später in der Fragestunde des Nationalrats.

Die Stadt Neuenburg bestreitet, dass sie übereilt gehandelt habe. Gleichzeitig räumte sie aber ein, dass rechtlich noch keine Lösung für das Problem gefunden worden sei.

Wenn man stets strikt die Gesetze befolge, könne man sich als Behörde immer verstecken, sagte die Neuenburger Stadträtin Violaine Blétry-de Montmollin am Mittwoch im Westschweizer Radio RTS. Zu gewissen Zeiten und zu gewissen Themen seien jedoch Enthusiasmus und politischer Wille gefragt, erklärt sie das Vorpreschen der Stadt.

Um die Restaurants und Bistros auf den Übergang vorzubereiten, setzt Neuenburg zunächst auf Sensibilisierung. Die öffentlichen Lokale können gratis ein Set von 400 kompostierbaren Trinkhalmen bestellen. Zudem erhalten sie Plakate und Aufkleber, um die Kunden zu informieren und zu sensibilisieren. Die lokale Gastronomie unterstützt die Initiative mehrheitlich.

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Costa-Rica-Captain Bryan Ruiz: «Wissen, wie wir gegen die Schweiz spielen müssen»

Wed, 06/27/2018 - 16:15

Captain Bryan Ruiz (32) über die Stärken seines Teams, das Wunder von 2014 und wie Costa Rica die Schweiz schlagen will.

Costa Rica hat 2014 für Furore gesorgt und die Viertelfinals erreicht: Was war vor vier Jahren das Geheimnis?
Bryan Ruiz:
Wir haben ohne Druck gespielt. In der Gruppe mit Italien, England und Uruguay hat niemand etwas von uns erwartet. Der Sieg im ersten Spiel gegen Uruguay hat uns Selbstvertrauen gegeben.

Welche Unterschiede gibt es zwischen damals und heute?
Die Hälfte der Spieler von damals ist immer noch dabei. Dazu sind einige neue gekommen. Wir haben Talent, gepaart mit Routine.

Was für Stärken hat Costa Rica?
Wir haben einen sehr guten Teamspirit. Und wir haben, wie bereits erwähnt, die Erfahrung aus der WM in Brasilien mitgenommen.

Wodurch zeichnen sich die Spieler und die Spielweise Costa Ricas aus?
Unser Spiel ist sehr technisch, wir suchen spielerische Lösungen. Eine weitere Stärke ist sicher unser Kollektiv.

Die Gruppe mit Brasilien, der Schweiz und Serbien ist für Costa Rica fast ebenso schwierig wie diejenige vor vier Jahren, einverstanden?
Brasilien steht sicher über den drei anderen Nationen. Sie gehören immer zu den Favoriten. Die anderen drei sehe ich auf Augenhöhe, auch wenn die Schweiz und Serbien individuell sicher stärker sind als wir.

Was wissen Sie über die Schweiz?
Sie sind sehr gefestigt, spielen zum Teil seit vielen Jahren zusammen. Daneben gibt es Ausnahmekönner, die jederzeit den Unterschied ausmachen können.

 

An wen denken Sie da?
Ich kenne einige Schweizer. Aber ich mag es nicht, über einzelne Spieler zu sprechen.

Wie wird Costa Rica gegen die Schweiz auftreten?
Wir haben die Schweiz und ihr System sehr gut analysiert. Wir wissen ganz genau, was wir zu tun haben.

Die Niederlage gegen Brasilien war sehr bitter.
Ja, wir sind enttäuscht, dass wir draussen sind. Aber wir gehen erhobenen Hauptes.

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Amnesty International Bericht: Myanmars Armeeführung gehört vor das Weltstrafgericht

Wed, 06/27/2018 - 15:54

Amnesty International wirft Myanmars Militär neun verschiedene Verbrechen gegen die Menschlichkeit an den Rohingya vor. Nun fordert die Menschenrechtsorganisation eine Untersuchung durch den Internationalen Strafgerichtshof.

In einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht nennt die Menschenrechtsorganisation den Armeechef Min Aung Hlaing und zwölf weitere Angehörige des Militärs beim Namen. Sie seien Schlüsselfiguren einer systematischen Kampagne von Gräueltaten gegen die Angehörigen der muslimischen Minderheit - darunter Mord, Vergewaltigung, Folter und eine erzwungene Hungersnot.

Das Gericht in Den Haag prüft derzeit auf Antrag der Chefanklägerin Fatou Bensouda, ob die Verbrechen gegen die Rohingya in seine Zuständigkeit fallen. Es hat die Regierung Myanmars um eine Stellungnahme bis zum 27. Juli gebeten.

EU erlässt Sanktionen gegen Militärs in Myanmar

Die EU hat am 25. Juni Einreiseverbote und Vermögenssperren gegen ranghohe Militärs aus Myanmar verhängt. Die sieben betroffenen Beamten aus Armee, Polizei und Grenzschutz seien massgeblich an der Vertreibung Hunderttausender muslimischer Rohingya beteiligt gewesen.

Das erklärten die EU-Aussenminister am Montag in Luxemburg. Die Regierung von Myanmar (ehemals: Burma), an der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi beteiligt ist, sei aufgefordert, im gesamten Land für Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit zu sorgen.

Die EU wirft den Militärs in dem südostasiatischen Land unter anderem Vergewaltigungen, Hinrichtungen und das Niederbrennen von Dörfern vor. Die Vereinten Nationen bezeichnen das Vorgehen als «ethnische Säuberung". Bereits im April hatte die EU ihr Waffenembargo gegen Myanmar verschärft und die militärische Zusammenarbeit mit der Armee des Landes verboten.

Verfolgung der Rohingya

Seit Ende August 2017 flohen mehr als 700'000 Rohingya vor der Gewalt des Militärs aus ihrer Heimat in Myanmar ins benachbarte Bangladesch. Die Uno-Sonderberichterstatterin für Myanmar, Yanghee Lee, sprach im März von Merkmalen eines Völkermords. Am Mittwoch prangerte sie in einer Rede vor dem Uno-Menschenrechtsrat in Genf an, dass der Uno-Sicherheitsrat die Angelegenheit bislang nicht vor den Internationalen Strafgerichtshof gebracht hat.

Myanmar hatte unter internationalem Druck zuletzt versprochen, sich für eine «sichere und würdige Rückkehr» der Flüchtlinge einzusetzen. Allerdings gibt es grosse Zweifel, ob die geflohenen Muslime unter den jetzigen Bedingungen dazu bereit sind. Viele fürchten in Myanmar weiterhin um ihr Leben. (SDA)

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Strafuntersuchung zu sexueller Belästigung läuft weiter: Pfarrer von Sedrun GR aus U-Haft entlassen

Wed, 06/27/2018 - 15:54

Einen Monat lang sass der Priester von Sedrun hinter Gittern. Der Churer Bischof Vitus Huonder hatte ihn angezeigt, weil er eine Frau sexuell belästigt haben soll. Nun ist Nneka P. trotz laufender Untersuchungen auf freiem Fuss und darf sogar das Land verlassen.

Nneka P.* ist seit dem 20. Juni wieder auf freiem Fuss. Der Pfarrer von Sedrun GR wurde vor einem Monat nach der Anzeige des Bischofs Vitus Huonder festgenommen. Der Vorwurf: Der Deutsch-Nigerianer soll eine Frau sexuell belästigt haben (BLICK berichtete).

Wegen Verdunkelungsgefahr sass Nneka P. in U-Haft. Vergangene Woche wurde er freigelassen. «Der Haftgrund besteht nicht mehr», sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Graubünden auf Anfrage von BLICK.

Ob Nneka P. geständig war, will die Staatsanwaltschaft nicht sagen. Fakt ist jedoch: Die Anzeige wurde nicht fallengelassen, und die Strafuntersuchung laufe weiter, erklärt der Sprecher.

«Er kehrt nach Deutschland zurück»

Der Pfarrer darf offenbar das Land verlassen. «Er kehrt nach Deutschland zurück. Wir wünschen ihm alles Gute», schreibt Arthur Caduff, Präsident der Pfarrei Tujetsch, in einer Mitteilung. Caduff hat sich mit P. nach seiner Freilassung getroffen. «Wir hatten ein gutes Gespräch, Details zur Untersuchung konnte er mir aber keine sagen, da das Verfahren noch läuft», sagt er zu BLICK.

«Es ist aber ein gutes Zeichen, dass er aus der U-Haft entlassen wurde», sagt Caduff. Nneka P. sei froh, wieder frei zu sein, und sei derzeit mit seinem Umzug beschäftigt. Ob er zu seinem alten Gebetskreis in Deutschland zurückkehre, sei unklar. Beim Erzbistum in Paderborn (D), wo P. zuletzt tätig war, habe man seit seinem Umzug in die Schweiz im März 2017 kein Kontakt mehr zum Pfarrer gehabt.

«Jemand möchte seinen Ruf zerstören»

Zur Verhaftung kam es, nachdem sich eine Frau beim Churer Bischof beschwert hatte. Er habe «nach einem Hinweis auf eine mutmasslich strafbare Handlung gegen die sexuelle Integrität einer erwachsenen Person» gehandelt, schrieb das Bistum auf seiner Homepage.

Die Freilassung des Pfarrers will man in Chur nicht kommentieren. «Es ist nach wie vor ein laufendes Verfahren», sagt Giuseppe Grazia, Medienbeauftragter des Bistums Chur, zu BLICK.

In seinem alten Gebetskreis ist man überzeugt, dass die Vorwürfe nicht stimmen. «Ich bin schockiert, ich bin sprachlos», hatte eine enge Vertraute Nnekas aus Deutschland zu BLICK nach der Verhaftung gesagt. «Ich kann kein schlechtes Wort über ihn sagen. Ich bin überzeugt, die Vorwürfe gegen ihn sind falsch. Jemand möchte aus irgendeinem Grund seinen Ruf zerstören. Für mich ist es unvorstellbar, dass er jemand sexuell belästigt haben soll.» (man)

* Name geändert

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Panne im Buckingham Palace: Markle tappt wieder ins royale Fettnäpfchen

Wed, 06/27/2018 - 15:45

Meghan Markle hielt sich bei einem Auftritt nicht an die Vorschriften des Königshauses und wird deshalb nun heftig kritisiert.

Herzogin Meghan (36) tritt ein weiteres Mal ins royale Fettnäpfchen. Nachdem sie sich in den letzten Wochen bemüht hatte, die strengen Regeln des britischen Königshauses einzuhalten, unterlief ihr nun erneut ein Fauxpas, wie «People» berichtet. Gemeinsam mit Ehemann Prinz Harry (33) und Queen Elizabeth II. (92) zeigte sie sich gestern beim Queen's Young Leaders Award, der junge Leute für ihr soziales Engagement ehren soll.

Während der Veranstaltung posiert sie mit übereinandergeschlagenen Beinen für die Kamera, was ganz klar ein Verstoss gegen das royale Protokoll ist. Denn: Eigentlich dürfte Meghan ihre Beine nur bei den Knöcheln kreuzen. 

Fiese Kommentare

Einigen Briten stösst Meghans Verhalten sauer auf. Auf dem Instagram-Account des Königshauses machen sie ihrem Ärger Luft. So schreibt ein User: «Wenn sie ihre Beine unbedingt kreuzen will, hätte sie es wenigstens in einem schöneren oder angemesseneren Stil tun können.» Ein anderer meint: «Es sind die kleinen Dinge, die sie für Aufmerksamkeit tut, die mich stören und mich glauben lassen, dass sie unaufrichtig ist.»

Ganz vielen Briten spielt es aber keine Rolle, wie sich die Herzogin hinsetzt. Einige User loben gar die «heissen Beine» von Harrys Ehefrau. (bnr)

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Nur kurzer Geldsegen: 2019 budgetiert Bund Überschuss von 1,3 Mia

Wed, 06/27/2018 - 15:45

Der Bund rechnet 2019 mit 1,3 Milliarden Franken Überschuss. Ab 2020 wendet sich das Blatt aber wieder.

Der Bundesrat hat heute den Voranschlag 2019 verabschiedet. Das muss eine Freude gewesen sein: Denn Finanzminister Ueli Maurer (65) rechnet mit einem Überschuss von 1,3 Milliarden Franken!

Grund dafür sind zum einem die hohen Einnahmen aus der Verrechnungssteuer. Zum anderen aber geht der Batzen auf das Stimmvolk zurück: Weil sowohl die Unternehmenssteuerreform III und die Rentenreform abgelehnt wurden, muss der Bund weniger Geld in die Hand nehmen.

Schon bald wieder Ebbe in der Kasse

Die gute Finanzlage ist allerdings nur vorübergehend: Denn ab 2020 schlagen die Steuerreform und die AHV-Finanzierung wieder zu einer angespannten Haushaltlage.

Die Einnahmen steigen 2019 um 3,1 Prozent auf 73,6 Milliarden, die Ausgaben auf um 1,8 Prozent auf 72,3 Milliarden. Besondern steigen die Ausgaben für die Armee, den Sozialstaat und Bildung und Forschung. (sf)

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Zwei Monate nach der Geburt: Baby-Tiger im Walter-Zoo eingeschläfert

Wed, 06/27/2018 - 15:43

Einer der drei Tiger, die vor zwei Monaten im Walter-Zoo in Gossau SG zur Welt kamen, ist am Mittwoch eingeschläfert worden.

Einer der drei Tiger, die vor zwei Monaten im Walter-Zoo in Gossau SG zur Welt kamen, ist am Mittwoch eingeschläfert worden. Er war durch eine angeborene Fehlentwicklung so geschwächt, dass sich Tigermutter Julinka nicht mehr genug um ihn kümmerte.

«Der Entscheid fiel uns extrem schwer», wird Zoodirektorin und Tierärztin Karin Federer im Communiqué des Walter-Zoos zitiert. In den letzten Tagen sei aber klar geworden, dass das Jungtier zu wenig Milch von der Mutter bekam, an Gewicht verlor und nicht überlebensfähig war. 

Dem Zoopersonal und zuletzt auch den Besuchern war aufgefallen, dass sich einer der drei am 24. April geborenen Tiger nicht so entwickelte wie die beiden andern. Er fiel immer wieder um, stürzte aus der Höhle, in der er geboren wurde, konnte nicht klettern und wackelte dauernd mit dem Kopf.

Mutter ignorierte Tiger

Federer vermutet ein angeborenes Problem im Kleinhirn des Tigerbabys. Die Ursache sei trotz eingehender Untersuchung nicht ganz klar, heisst es. Während Tigermutter Julinka den beiden gesunden Jungen die Umgebung, das Wasser und das Klettern zeigte, blieb der dritte Tiger in der Höhle und rief ständig nach seiner Mutter.

«Ab einem gewissen Punkt hat die Mutter nicht mehr darauf reagiert und ihn manchmal einen halben Tag lang nicht gepflegt», erklärt Federer. Sie habe offenbar keine Überlebenschance gesehen und hätte ihn auch in der Natur sich selbst überlassen. Dies hätte bei einem Angriff durch ein anderes Raubtier seinen Tod bedeutet. Das sei Teil der Natur, auch wenn es brutal erscheine. (SDA)

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Kündigungen für Ü-60-Mitarbeiter zurückgezogen: SDA-Arbeitskonflikt mit Schlichtung beigelegt

Wed, 06/27/2018 - 15:40

Der Arbeitskonflikt zwischen der Nachrichtenagentur SDA (heute Keystone-SDA-ATS-AG) und ihrer Belegschaft ist mit einer Schlichtung beigelegt worden. Die Parteien unterzeichneten am Mittwoch vor der Eidgenössischen Einigungsstelle einen Vergleich.

Mit dem Abschluss des Vergleichs enden auch die Kampfmassnahmen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Mittwoch weiter mitteilte.

Der Vergleich bringt insbesondere deutliche Verbesserungen für bereits gekündigte SDA-Beschäftigte über 60 Jahre. Ihnen wird nun nicht gekündigt, respektive eine neue Stelle angeboten. Sie erhalten zudem die Zusicherung, dass ihnen bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters aus wirtschaftlichen oder strukturellen Gründen nicht gekündigt wird.

Ausserdem beinhaltet der Sozialplan die Auszahlung von zusätzlichen Monatslöhnen an gekündigte Mitarbeitende, Zusatzleistungen bei Änderungskündigungen mit Pensenreduktionen sowie einen Fonds für Härtefälle.

Die Geschäftsleitung der SDA hatte im Januar bekanntgegeben, 35,6 von 150 Vollzeitstellen abbauen zu wollen. Nachdem ein kurzer Warnstreik aus Sicht der Beschäftigten keine Fortschritte brachte, trat die Redaktion am 30. Januar in einen unbefristeten Streik, der am 2. Februar zugunsten von Verhandlungen mit dem Verwaltungsrat suspendiert wurde.

Die Verwaltungsratsdelegation erklärte die Verhandlungen nach vier Runden für gescheitert und rief die Eidgenössische Einigungsstelle an. Die Belegschaft begrüsste eine Schlichtung. Hauptdiskussionspunkte waren der Umfang des Abbaus sowie der Inhalt des Sozialplans.

Die Einigungsstelle unter dem Vorsitz des Regierungsstatthalters des Verwaltungskreises Oberaargau BE, Marc Häusler, vermittelte zwischen der Schweizerischen Depeschenagentur AG sowie der Redaktionskommission der SDA, der Gewerkschaft Syndicom und dem Berufsverband Impressum. (SDA)

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So ticken Immobilien-Besitzer: Schweizer stehen auf Festhypotheken

Wed, 06/27/2018 - 15:36

ZÜRICH - Schweizer Immobilienbesitzer sind treue Seelen. Über zwei Drittel bleiben bei ihrem bisherigen Anbieter, wenn es um die Erneuerung oder Verlängerung der Hypothek geht.

Wenn es um Hypotheken geht, dann sind Schweizer Hausbesitzer gegenüber ihrer Bank sehr loyal. Über zwei Drittel halten bei Erneuerungen oder Verlängerungen dem bisherigen Anbieter die Treue. Viele prüfen meist auch nur ein Angebot. Mit Abstand das beliebteste Modell ist dabei die Festhypothek, wie einer Umfrage des Onlinedienstes Homegate zu entnehmen ist.

Laut der Befragung rechnen 64 Prozent der Finanzanalysten nun damit, dass sich die wirtschaftliche Situation in der Schweiz in den kommenden sechs Monaten kaum verändern wird. Im Vormonat hatten diese Einschätzung nur 56 Prozent geteilt, während noch 36 Prozent von einer Beschleunigung ausgingen. Letzteres erwarten nun nur noch 16 Prozent.

Die Angst vor steigenden Zinsen

Die Mehrheit der Befragten (64 Prozent) geht wie im Vormonat zudem von einer anhaltend steigenden Inflation und anziehenden Langfristzinsen in der Schweiz aus. Zudem glauben 75 Prozent der Experten an konstante kurzfristige Zinsen in der Schweiz und somit nicht an eine Zinsanhebung durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) bis Ende des Jahres. Auch ein Zinsschritt der Europäischen Zentralbank (EZB) wird bis Ende 2018 nicht erwartet.

Etwas optimistischer sind die Erwartungen bezüglich des Euros. Während 24 Prozent der Befragten an eine Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro glauben, rechnen 36 Prozent mit keiner Veränderung und 40 Prozent (Vormonat knapp 35 Prozent) mit einer Abwertung.

Verhalten zuversichtlich bei Aktien

Für Aktien bleiben Analysten weiterhin verhalten zuversichtlich. Ähnlich wie in den Vormonaten rechnen je zwischen 50 und 60 Prozent der Umfrageteilnehmer mit steigenden Aktienkursen in der Schweiz, der Eurozone und den USA.

Folglich hätten die politischen Unsicherheiten in Italien und die erneuten globalen Handelsspannungen den Optimismus an den Aktienmärkten nicht weiter eingetrübt, heisst es dazu.

Die aktuelle Umfrage wurde zwischen dem 11. und 22. Mai 2018 durchgeführt, wobei sich 25 Analysten beteiligten. (pbe/SDA)

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Tierwelt: Jungtier musste eingeschläfert werden

Wed, 06/27/2018 - 15:36

GOSSAU - SG - Einer der drei Tiger, die vor zwei Monaten im Walter-Zoo in Gossau SG zur Welt kamen, ist am Mittwoch eingeschläfert worden. Er war durch eine angeborene Fehlentwicklung so geschwächt, dass sich Tigermutter Julinka nicht mehr genug um ihn kümmerte.

«Der Entscheid fiel uns extrem schwer», wird Zoodirektorin und Tierärztin Karin Federer im Communiqué des Walter-Zoos zitiert. In den letzten Tagen sei aber klar geworden, dass das Jungtier zu wenig Milch von der Mutter bekam, an Gewicht verlor und nicht überlebensfähig war.

Dem Zoopersonal und zuletzt auch den Besuchern war aufgefallen, dass sich einer der drei am 24. April geborenen Tiger nicht so entwickelte wie die beiden andern. Er fiel immer wieder um, stürzte aus der Höhle, in der er geboren wurde, konnte nicht klettern und wackelte dauernd mit dem Kopf.

Federer vermutet ein angeborenes Problem im Kleinhirn des Tigerbabys. Die Ursache sei trotz eingehender Untersuchung nicht ganz klar, heisst es. Während Tigermutter Julinka den beiden gesunden Jungen die Umgebung, das Wasser und das Klettern zeigte, blieb der dritte Tiger in der Höhle und rief ständig nach seiner Mutter.

«Ab einem gewissen Punkt hat die Mutter nicht mehr darauf reagiert und ihn manchmal einen halben Tag lang nicht gepflegt», erklärt Federer. Sie habe offenbar keine Überlebenschance gesehen und hätte ihn auch in der Natur sich selbst überlassen. Dies hätte bei einem Angriff durch ein anderes Raubtier seinen Tod bedeutet. Das sei Teil der Natur, auch wenn es brutal erscheine.

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